
Der Award wird jährlich verliehen und ist derzeit mit insgesamt € 20.000 dotiert, die nach dem Verteilungsschlüssel 8.500 / 6.500 / 5.000 € auf 3 Preisträger verteilt werden. Für den JPA 2006 wurden 27 Diplomarbeiten nach einer Vorselektierung durch die Ansprechpartner an den Universitäten/Fachhochschulen eingereicht. Teilnahmeberechtigt sind alle Studierenden österreichischer Hochschulen (Technische Universitäten und Fachhochschule Joanneum) sowie der Universität Maribor/Slowenien, der Universität Györ/Ungarn, der Universität von Miskolc/Ungarn und der Slovak University of Technology Bratislava mit ihren jeweiligen Diplomarbeiten, sofern diese im laufenden Studienjahr abgeschlossen werden bzw. wurden und das Thema im weitesten Sinne in den Bereich Automotive Engineering fällt.
Jury:
Bewertungskriterien sind u.a. Aktualität der Thematik, Praxisrelevanz, Innovationsgrad, Wirtschaftlichkeit, Nutzen und Aufbau sowie Gestaltung der Arbeit.
Preisträger Johann Puch Award 2006:
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Die Preisträger des Johann Puch Award 2006, v.l.n.r.: Christoph Haberer (2. Preis), Ahmed Ben Arbia (Sieger), Josef Klammer (3. Preis)
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© MAGNA STEYR
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1. Platz: Herr Ahmed Ben Arbia, Technische Universität Wien
Titel der Arbeit:
"Modelling of Piston Secondary Motion Using the MBS Method"
Beschreibung:
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Modellierung der Kolbenführung unter Berücksichtigung von Kolbensekundärbewegung und Kolbenkippung mit Hilfe der MKS Methode. Eingesetzt wurde das kommerzielle Tool ADAMS. Dabei wurde ein vorkompilierter Code (subroutine) entwickelt, mit dessen Hilfe die auftretende Kontaktkraft zwischen Kolben und Zylinder nach dem Randschichtmodell berechnet wird. Die hydrodynamischen Effekte wurden mit Hilfe nichtlinearer Feder-Dämpfer Modelle modelliert. Die Plausibilität der Ergebnisse wurde anschließend anhand der vorliegenden Geometrien von Kolben und Zylinder, sowie vorhandener Publikationen überprüft.
2. Platz: Herr Christoph Haberer, Montanuniversität Leoben
Titel der Arbeit:
"Evaluation of Numerical Results of Tooth Bending Stresses for Spur and Helical Gears during Roll Off"
Beschreibung:
Der Fahrzeugbau ist ständig bestrebt, durch verbesserte Werkstoffausnützung die Fahrleistungen zu steigern und das Gewicht der Komponenten zu reduzieren. Die Diplomarbeit leistet einen Beitrag zur Optimierung von Zahnrädern, der in den virtuellen Produktentwicklungsprozess integriert werden kann. Herr Dipl.-Ing. Haberer zeigte durch eine neuartige Simulation des Zahneingriffs am Computer, wie die Geometrie der Zähne zur Erhöhung der Lebensdauer bzw. Verringerung des Gewichtes optimiert werden kann.
3. Platz: Herr Josef Klammer, FH Joanneum
Titel der Arbeit:
"Energetic optimization of a modern Commercial Vehicle Engine by the implementation of a vapour circuit to recuperate and transfer heat energy into mechanical energy"
Beschreibung:
Thema der Diplomarbeit war Entwicklung eines Systems, das den Wirkungsgrad eines Nutzfahrzeugmotors dahingehend verbessert, dass bei gleicher Motorleistung eine wesentliche Reduktion des Kraftstoffverbrauchs erreicht wird. Dies geschieht über einen integrierten Dampfkreislauf, der die Abwärmen, die konventionell über das Kühlsystem oder das Abgas an die Umgebung abgegeben werden, wieder in Antriebsleistung umgewandelt.
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Die Preisträger des Johann Puch Award 2006 mit den Juroren und dem MAGNA STEYR Engineering-Vorstand
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